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Buchkritik: „ Handbuch der Poker-Tells“ von Zachary Elwood

(fw)

Bild #1

Erfahrene Poker Spieler wissen ganz genau was ein „Tell“ ist. Für alle unwissenden, es ist eine kleine Geste die dem Gegner die Möglichkeit gibt zu entscheiden ob er weiterspielt oder besser aufhört. Weint man allerdings Blut wie Le Chiffre im Film Casino Royale ist es ein sicheres Anzeichen das man für das Spiel nicht geeignet ist!

Magisches Ticket?

Das neue Buch von Zachary Elwood hält sich mit lediglich 227 Seiten recht kurz. Es eignet sich aber besonders gut für Spieler die die Anfangsphase erfolgreich überstanden haben, nicht mehr krampfhaft versuchen sich an bestimmte Spielzüge zu erinnern und einfach ihr Spiel verbessern möchten.
Im Gegensatz zu anderen Büchern über Poker stellt Elwood klar das seines kein Magisches Ticket sei und man durch sein Buch nicht lernt in die Karten des Gegners zu schauen oder sie gar vorrauszusagen.

Er betont das Tells eher eine Informationsquelle sind die man mit dem beobachteten von Verhaltensmuster des Gegners verbindet. Es ist wichtig daran zu denken das ein guter und erfahreren Spieler möglicherweise versucht einen Tell vorzutäuschen um Sie so in die Irre zu führen. Die unendlichen Möglichkeiten beim Pokerspiel zu bluffen sind immerhin genau das was den Reiz am Poker ausmacht!

Elwood sagt, es sei wichtig sich, von dem was man wirklich sehen kann im Spiel, leitenzulassen; also den Karten auf der Hand und denen die offen auf dem Tische liegen. Tells sind nur ein Zusatz und können hilfreich sein wenn man sich nicht über seinen nächsten Zug sicher ist.

Langzeitstrategie

Irgendwelche Theorien in seine Gegner zu interpretieren ist weder eine bewiesene Wissenschaft noch ist es einfach. Es ist eine Strategie sich seine Gegener über einen längeren Zeitraum genau anzusehen, zuhören was sie wie sagen und wie sie sich verhalten wenn sie gewinnen und verlieren. So kann man wertvolle Informationen über den einzelnen zusammen sammeln. Tells können verbal oder körperlich sein und hohe Konzentration am Pokertisch ist im allgemeinen sehr sinnvoll.

Übung macht den Meister!

Bild #2Zachary Elwood hat mit Poker spielen seinen Lebensunterhalt verdient und sein, sehr nützliches, Buch ist fast schon ein Testament seiner Erfahrungen die er beim spielen gesammelt hat. Viele Spielanfänger lassen sich von Tells eher einschüchtern und machen sich Sorgen ob der Gegner ihn nun zu einfach „lesen“ kann. Sollten Sie sich jetzt angesprochen fühlen wäre es doch eine gute Idee wenn Sie sich auf einer Seite wie zum Beispiel http://www.gamingclub.com/ch ein bisschen vorbereiten bevor sie sich mit echten Gegnern messen.

Das Handbuch der Poker-Tells ist gut geschrieben und nicht zu überladen mit technischen Informationen. Es ist sehr für forgeschrittene Spielanfänger zu empfehlen die ihr Speil verbessen möchten. Man sollte aber immer an die Worte des Autors denken: „Tells sind nur ein kleines Bruchstück eines grossartigen Pokerspiels“

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